Kultur

 

In Byron Bay gibt es viele Künstler, die gerne ihre Arbeit zur Schau stellen. So findet man einige kleine Märkte, wo die ortsansässigen Kunstschaffenden und die aus der näheren oder weiteren Umgebung ihre Werke ausstellen, verkaufen, und ab und an auch kleine Workshops anbieten. Außerdem gibt es noch andere kulturell interessante Orte in Byron Bay. Hier ein paar Vorschläge:

 

A Spot of Paint

In diesem Studio gibt es regelmäßig Workshops sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Keramikherstellung, Arbeit mit Ton, Zeichnen auf diversesten Untergründen, kreative Arbeiten im Batikstil und Seidenmalerei werden hier angeboten. Wer seine eigene Kreativität also einmal erproben und ausleben möchte, sollte auf jeden Fall mal in diesem Studio vorbei schauen.

Adresse:

5/102 Centennial Circuit
Byron Bay

 

Cape Byron Headland Reserve

Das Reservat wird von einem Zusammenschluss lokaler Firmen geführt und beinhaltet das gesamte Areal der spektakulären Klippen, die traumhaften Strände und die küstentypische Vegetation. Außerdem gibt es ein großes Netz interessanter und hübscher Wanderwege durch das gesamte Gebiet. Eine kleine Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen der Bucht sind der Leuchtturm von Byron Bay und die historischen Häuser der Leuchtturmwärter. Beides wurde um 1900 erbaut und ist heute für Besucher geöffnet, um ihnen einen Einblick in das Leben eines Leuchtturmwärters vor über 100 Jahren zu gewähren.

Adresse:

Lighthouse Road
Byron Bay

 

Geschichte

 

Schon über Jahrhunderte lebten die Ureinwohner Australiens, die Aborigines in der Gegend von Byron Bay und nannten diesen Ort "Cawanbah". Kapitän James Cook, ein englischer Entdeckte umsegelte Ende des 18. Jahrhunderts das Kap und benannte den Ort John Byron zu Ehren Byron Bay. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die gesamte Gegend dann erstmals vermessen.

 

1880 wurden beim ersten Landverkauf über 200 Grundstücke an den Mann gebracht. Da sich nun immer mehr Menschen in Byron Bay niederließen, wurde eine Zugverbindung errichtet, was erneut zu einem Bevölkerungszuwachs führte. Die Viehzucht etablierte sich, Butter, Milch und Sahne wurde zu beginn noch in kleineren Mengen in der nahe Region verkauft. Mit der Zeit stieg aber auch die Nachfrage, sodass eine richtige Fabrik errichtet wurde.

 

Kühlwaggons für die Züge vereinfachten die Ausfuhr der in Byron Bay hergestellten Lebensmittel, das wild wuchernde Gras wurde als ideale Nahrung für die Kühe entdeckt, womit die Qualität der Butter und sonstigen Milchprodukte stieg. Nach diesen Neuerungen und Entdeckungen verdreifachte sich die Butterproduktion innerhalb von nur fünf Jahren, was auch zu einem wirtschaftlichen Aufschwung der Region führte.

 

Bis vor wenigen Jahrzehnten war Byron Ba eine reine Arbeiterstadt: Produktionsfirmen, der Walfang und die Fleischverarbeitende Industrie waren hier ansässig und boten den Bewohnern Arbeitsplätze. Doch mussten einige dieser Fabriken schließen und Byron Bay wandelte sich zu der australischen Aussteigerstadt schlechthin. Das Surfen wurde immer beliebter und die breite Küste mit wundervollen Stränden bot einen geeigneten Ort für diesen Sport.